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Erhöhte Sicherheit bei Patientenführung in den Kliniken

|   Covid-19

Die Kliniken in Aurich, Emden und Norden bereiten sich weiter auf eine möglicherweise steigende Anzahl von Corona-Patienten vor. Nachdem bereits 16 zusätzliche Beatmungsplätze geschaffen wurden, werden inzwischen in allen drei Häusern jeweils zwei Stationen für Corona-Patienten frei gehalten. In Emden werden derzeit zwei Patienten, die positiv auf Corona getestet wurden, behandelt. Einer davon auf der Intensivstation. In Aurich wird ein Corona-positiv getesteter Patient auf der Isolierstation behandelt, in Norden hat sich keiner der Verdachtsfälle bestätigt.

Nachdem das Besuchsverbot in den Kliniken seit elf Tagen Bestand hat, wird die Patientensteuerung in den Kliniken in den nächsten Tagen noch strenger reglementiert. Morgen werden zu diesem Zweck an den drei Standorten Container angeliefert, die vor den Kliniken positioniert werden und in den nächsten Tagen ihren Betrieb aufnehmen werden. Dort wird zukünftig nach einem festgelegten Schema eine Corona-Erstbeurteilung aller Patienten erfolgen, die in die Kliniken kommen. Erst danach erfolgt der Zugang zur Klinik. „Wir wollen damit unsere Mitarbeiter und unsere stationären Patienten gleichermaßen noch stärker vor möglichen Corona-Infektionen schützen“, sagt Dr. Astrid Gesang, Medizinische Geschäftsführerin.

In diesen Containern werden keine Corona-Abstriche erfolgen. Patienten mit grippeähnlichen Symptomen sind weiterhin aufgefordert, sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt zu wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Die Ärztehäuser an den drei Klinikstandorten mit ihren niedergelassenen Ärzten werden weiterhin frei zugänglich sein.