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Corona-Informationen für Schwangere

Ubbo-Emmius-Klinik Aurich

Informationen von der Ubbo-Emmius-Klinik zum Thema Schwangerschaft und Corona-Erkrankung.

Weitere Informationen

Klinikum Emden

Informationen vom Klinikum Emden zum Thema Schwangerschaft und Corona-Erkrankung.

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Wichtige Fragen über eine Corona-Virusinfektion und Schwangerschaft

Nein -  Aufgrund der aktuell vorliegenden Daten wissen wir, dass Schwangere durch den Virus nicht stärker gefährdet sind als andere Patienten, denkbar ist eine Problematik bei den bereits vorerkrankten Frauen. Die allermeisten Schwangeren werden nur leichte oder mittelschwere Symptome haben, wenn Sie durch das Corona-Virus infiziert sind.

Bislang zeigt sich kein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten oder Fehlbildung, eine Übertragung von der Mutter zum Kind konnte bislang nicht gefunden werden. Es gibt aktuell 20 beschriebene Fälle, allesamt in China. Weder bei Mutter noch Kind zeigten sich Auffälligkeiten.

Waschen Sie sich häufig und lange genug die Hände, vermeiden Sie alle vermeidbaren Sozialkontakte. Weitere Tipps finden Sie auch unter:   

 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.infektionsschutz.de/cv/

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/

Eine Infektion äußert sich in grippeähnlichen Symptomen wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen, Abgeschlagenheit. Aber auch Kopfschmerzen, Durchfall und Gliederschmerzen können Symptome sein. Solange Sie keine Symptome haben, ist eine Testung auf das Corona-Virus nicht sinnvoll. Nach aktuellen Vorgaben sollten sie 14 Tage in häusliche Isolation gehen. Informieren Sie Ihren Frauenarzt und das Gesundheitsamt. Alternativ rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel: 116117). Meiden Sie soziale Kontakte und halten sich an die Vorgaben vom Robert-Koch-Institut.

Informieren Sie ihren Frauenarzt telefonisch darüber. Wenn Sie nur leichte Symptome haben und keiner Risikogruppe angehören, dann können Sie zu Hause ihren Infekt in Absprache mit Ihrem Hausarzt auskurieren. Haben Sie schwere Symptome, dann wenden Sie sich bitte an die Klinik.

Sie sollten Ihren Frauenarzt telefonisch informieren, dass Sie in Isolation sind. Die allermeisten Vorsorgen lassen sich problemlos um 2 Wochen verschieben, ohne dass Schaden für Mutter oder Kind entsteht.

Betreten Sie auf keinen Fall die Praxis oder das Krankenhaus ohne Vorankündigung und entsprechende Vorbereitung.

Sie sollten auf jeden Fall in einer Klinik entbinden, da eine kontinuierliche Überwachung des Kindes notwendig ist. Eine angeschlossene Kinderklinik ist anzuraten.

Das hängt von Ihrem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Entbindung ab. Es gibt aktuell keine Empfehlung, dass nicht vaginal entbunden werden kann. Es spricht nichts gegen eine PDA.

Nehmen Sie mit der Entbindungsklinik telefonisch Kontakt (s.o.). Kommen Sie bitte nicht ohne Vorankündigung.

Die vorliegenden Daten konnten bislang keine Übertragung im Mutterleib zeigen.

Ja, wenn bei Ihnen die Infektion vermutet (Symptome) oder bereits bestätigt ist.

Ja, solange kein sehr schwerer Verlauf vorliegt, bleiben Mutter und Kind zusammen. Hygienemaßnahmen (Mundschutz, Händedesinfektion) sollen und müssen eingehalten werden.

Auf jeden Fall sollten Sie stillen, die Vorteile des Stillens überwiegen ganz klar dem des potentiellen Übertragungsrisikos. Sie sollten die Hygienemaßnahmen einhalten und mit Mundschutz stillen.
Sollte die Mutter so schwer erkrankt sein, dass sie nicht selber stillen kann, dann wird zum Abpumpen geraten und auch zum verfüttern an das Kind.

Informationen gemäß der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe des Robert-Koch-Instituts.